Büroausflug nach München

Architekturexkursion im Oktober 2017

Hugo-Häring Auszeichnung 2017

Projekt Grundsanierung Bundesverfassungsgericht wird ausgezeichnet

Würdigung der Jury:
Architekturdenkmale der jüngeren Baugeschichte zeitgemäß zu sanieren ist eine Aufgabe, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Nicht immer erscheinen diese Bauaufgaben glamourös, verlangen sie doch die akribische Beschäftigung mit den baulichen Gegebenheiten, die intensive Auseinandersetzung mit einer Vielzahl von Ingenieuren, Sachverständigen und dem Denkmalschutz. Umso beglückender, wenn der Spagat zwischen technisch Notwendigen und architektonisch Optimalen zum Erfolg führt, wie in diesem Beispiel. Der Geist des Gebäudes ist zu neuem Leben erwacht und spiegelt mit heiterer Gelassenheit die Souveränität dieses Gerichts in seinem architektonischen Ausdruck. Die Qualität dieser Architektur zu erhalten und dabei heutigen Erfordernissen anzupassen – dazu noch im laufenden Betrieb – verdienen Respekt und Anerkennung.

Dokumentation zum Staatspreis Baukultur 2016

Das nominierte Projekt Grundsanierung Bundesverfassungsgericht wird ausführlich vorgestellt

Aus der Jurybewertung:
„Mit bewundernswertem Gespür für die Absicht des Architekten und großer Sensibilität in der behutsamen Weiterentwicklung des Bauwerks durch adäquate Entscheidungen in Konstruktion und Materialwahl ist nun eine vorbildlich denkmalgerechte Sanierung gelungen, die den Charakter des Ensembles bewahrt und dennoch fast unsichtbar den neuen Anforderungen an den Bestand gerecht wird. Damit ist ein mustergültiges Beispiel für den Umgang mit den empfindlichen, oft gefährdeten Bauten der Nachkriegsmoderne gegeben, das Maßstäbe setzt und zu erfindungsreicher Modernisierung des kulturellen Erbes ermutigt.“

Zuschlag bei Verhandlungsverfahren

Hochschulgebäude juristisches Seminar Heidelberg

Das denkmalgeschützte, 4-geschossige Gebäudeensemble der Universität stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und soll nun saniert und um einen Verbindungsbau ergänzt werden. Der Neubau soll an zentraler Stelle platziert werden und die zentrale (barrierefreie) Erschließung, Seminar- und Büroräume sowie die Gebäudetechnik umfassen. Die gesamte Bauausführung soll bei laufendem Institutsbetrieb erfolgen.
Ausführung: 2017 – 2019

Umbau in vollem Gange

Maschinenhalle Haus G in Karlsruhe im vollständig rückgebauten Zustand

Konrad Assem als Referent im Landratsamt Karlsruhe

Seminar „Gebäudeschadstoffe – eine Aufgabe für Immobilienbesitzer und alle am Bau beteiligte“

Konrad Assem wird im Rahmen des Seminars vom Fortbildungsverbund Boden und Altlasten Baden-Württemberg den Vortrag „Gebäudeschadstoffe: Der Architekt als Moderator und die Rolle des Bauherrn“ halten. Interessierte können sich für das Seminar am Dienstag, den 24. Januar 2017 anmelden. Veranstaltungsort ist das Landratsamt Karlsruhe, Beiertheimer Allee 2, 76137 Karlsruhe.
Weitere Infos erhalten Sie unter www.fortbildungsverbund.de

Bestplatziertes Karlsruher Büro

Baunetz-Rangliste Regionen Südwest (BW) 11/2016

Nominierung Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2016

Grundsanierung Bundesverfassungsgericht Karlsruhe

Nominierung in der Kategorie Bauen für die Gemeinschaft. Im Ergebnis ist so eine nahezu allumfassende Sanierung entstanden. Die einzelnen Teile des Gebäudes wurden fast vollständig bis auf den Rohbau zurückgebaut. Lediglich die gemauerten Trennwände mit hölzernen An-und Aufbauten (Oberlichter, Verkleidungen, etc) sind zu großen Teilen geblieben. Die Stahlskelettkonstruktionen der Bauteile wurden sandgestrahlt und neu (Brandschutz)beschichtet, Fassade, Dächer und Innenausbau wieder hergestellt, sowie kleinere Veränderungen in den Grundrissen vorgenommen.

Büroausflug nach Amsterdam

Architekturexkursion im Juni 2016

Anerkennung Deutscher Architekturpreis 2015

Grundsanierung Bundesverfassungsgericht Karlsruhe

Das Gebäude des Bundesverfassungsgericht Karlsruhe wurde 1965-1968 von dem Architekten Paul Baumgarten gebaut und ist heute das Sinnbild für das Verfassungsorgan der Bundesrepublik Deutschland und wird wie kaum ein anderes Gerichtsgebäude in der Öffentlichkeit wahrgenommen und erkannt. Die Leichtigkeit und Transparenz der einzelnen, pavillonartigen Bauteile zeugen von einer modernen, offenen Architektur, die durch die Pavillonstruktur und die enge Einbindung in die Parklandschaft zwischen Botanischem Garten und Schlossplatz nochmals betont wird.

Büroausflug nach Wien

Architekturexkursion im Oktober 2014

Büroausflug nach Hamburg

Architekturexkursion im Juni 2013

Hugo-Häring-Auszeichnung 2011

Erweiterung und Sanierung Ludwig – Erhard – Schule Karlsruhe

„Die Architekten befassen sich mit einem zeitgenössischen Problem der Nachhaltigkeit, der Verdichtung im Bestand. Geringe Belastbarkeit, vorhandene Nutzungsstrukturen und statische Optimierungen führen zu einem Gestaltungsvorschlag, der in angenehmer Zurückhaltung einen hohen ästhetischen Wert darstellt. Die Aufstockung des Schulpavillons in beengten räumlichen Verhältnissen mit einer Konstruktion aus Massivholzelementen zieht größtmöglichen Nutzen aus den Vorzügen der Bauweise: geringes Gewicht, hoher Vorfertigungsgrad sowie leichte und schnelle Montage.“ – Würdigung der Jury

Deutscher Holzbaupreis 2009

Erweiterung und Sanierung Ludwig – Erhard – Schule Karlsruhe

„Die Erweiterung um 10 Klassen zuzüglich ergänzender Funktionen war in der großen Dichte des vielgestaltigen Bestands unterschiedlicher Bauzeit und zudem noch im laufenden Betrieb mit den 2000 Schülern der Einrichtung zu bewältigen. Der Pavillon, aus den 1960er Jahren – selbst ursprünglich Erweiterung des Bestands – wird mit der neuen Ergänzung gekonnt zu einem einzigartigen, hofartigen Ensemble gefügt. Trotz der großen Dichte erscheint die Struktur durchlässig und luftig. Die limitierten Flächen des Schulhofs bleiben im Wesentlichen unangetastet. Die Überbauung differenziert die Freiflächen räumlich und bietet zusätzlichen Wetterschutz. Die Materialität des Bestands `klingt` mit den Oberflächen des aus der Aufgabe (Vorfertigung, kurze Bauzeit) abgeleiteten Holzbaus in beinahe wundersamer Weise. Vielfalt überzeugt hier als Beitrag zur Einheit des Ensembles.“ – Würdigung der Jury